Schöne teure Stadt: Finanzierung eines Arbeitsjahres im Ausland

Ein ganzes Jahr im Ausland verbringen und dort arbeiten, das ist eine spannende Sache: Nicht nur wirst du etliche Erfahrungen sammeln, die dir niemand mehr nehmen kann, Menschen begegnen, die dich inspirieren und eine Fremdsprache lernen, du kannst dadurch auch deinen Lebenslauf aufwerten. Ein Arbeitsjahr im Ausland gilt als echter Pluspunkt im Lebenslauf und auf dem immer globaler werdenden Arbeitsmarkt.

Vielleicht bist auch du jemand, der sich auch im Ausland in der Großstadt wohler fühlt. Leider sind einige der begehrtesten Länder und Städte sehr teuer. So teuer, dass es trotz Job schwerfallen kann, die Lebenshaltungskosten für die dort verbrachte Zeit vollständig zu stemmen. Das allerdings bedeutet nicht, dass diese Städte oder Gegenden deswegen keine Möglichkeit für das Jobben im Ausland darstellen.

Fünf angesagte Städte und ihre Lebenshaltungskosten

Wenn du hier in Deutschland einen vorübergehenden Job in einer dir noch fremden Stadt findest, kannst du dir dort vielleicht nicht nur ein WG-Zimmer, sondern mitunter sogar eine eigene kleine Wohnung zur Miete leisten. Allerdings ist das in manchen Metropolen weltweit im Grunde unvorstellbar – jedenfalls, wenn du noch nicht voll und vor allem wenn du nicht sehr gut verdienst.

Städte, wie New York, London, Paris, Tokio oder Dublin verlocken vielleicht, weil du mit ihnen schillernde Stadtkultur, Vielfalt und unbegrenzte Möglichkeiten verbindest. Allerdings sind die Mietpreise und die Kosten für Lebensmittel häufig stark unterschiedlich und gerne auch deutlich höher, als die deutschen Preise.

Im Folgenden haben wir als Beispiel fünf Städte aufgelistet, die für dich vielleicht von Interesse sind, über die du aber wissen solltest, dass das Leben dort nicht gerade günstig ist:

  • London

Eine der beliebtesten, wenn nicht sogar die beliebteste englischsprachige Metropole der Welt ist für junge Menschen nicht New York, sondern London. New York mag eine extrem spannende und vielfältige Stadt sein, für Studenten und alle, die einen kleinen Job im Ausland suchen, ist sie im Vergleich aber nur semi-relevant. Zumal du mit 1500 Dollar für 26 Quadratmeter im Monat dort weltweit die höchsten Mietpreise zahlen musst.

In London bekommst du für dieses Geld zwar auch nur zwei Quadratmeter mehr und hast nach Angaben einer Studie der Karriere-Webseite Glassdoor nach Genf und Zürich die teuersten Lebenshaltungskosten in Europa. Dafür findest du dort aber etliche gute Universitäten und viele Jobmöglichkeiten. Du kannst als Aushilfe in einem der zahlreichen gemütlichen Cafés oder in einer Bäckerei arbeiten und vielleicht sogar lernen, wie traditionelles Teegebäck hergestellt wird. Oder du jobbst in einer Uni-Bibliothek oder im Finanz- und Medienbereich.

Vergiss übrigens nicht, dass du in anderen Ländern für den gleichen Job auch unterschiedlich viel verdienst. Das heißt: Obwohl die Lebenshaltungskosten teurer sind, kannst du dir bei einem guten Job vielleicht trotzdem fast gleich viel leisten, wie in Deutschland. Ein Blick auf eine Länder-Übersicht zu den Lebenshaltungskosten und der Kaufkraft in Relation zum Einkommen kann hilfreich sein.

  • Paris

Für den Richtwert, bei dem wir bleiben wollen – die 1500 Dollar – bekommst du in Paris immerhin 30 Quadratmeter Wohnfläche. Im Europavergleich befindet sich die Stadt der Liebe immerhin „nur“ auf Platz sieben.

Paris ist auch als Stadt akademischer Höchstleistungen bekannt. Nicht nur sind die Lehrkräfte aufgrund ihrer Kompetenz beliebt, gleichzeitig gibt es relativ niedrige Studiengebühren. Die Jobangebote gerade im Dienstleistungssektor sind in Frankreichs Hauptstadt ebenfalls zahlreich. Nach Stellen in der Beratung und Assistenz, der Verwaltung von Unternehmen und Arbeitsstellen im juristischen Bereich, der Buchhaltung und Informatik sowie in der Sicherheitsbranche und Gebäudereinigung kannst du dich hier gezielt erkundigen.

  • Sydney

Sydney overview

Unser Platz drei geht wieder in ein englischsprachiges Gebiet, dieses Mal aber nach Australien. Die wohl bekannteste Stadt des Landes (wenn auch nicht die Hauptstadt – das nämlich ist Canberra) zählt zu den Metropolen mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Für 1500 Dollar bekommst du hier ganze 50 Quadratmeter, die du eventuell mit ein oder zwei interessanten Mitbewohnern teilen kannst. Denn in Sydney studieren vergleichsweise enorm viele Menschen aus aller Welt.

Auch Sydney ist teuer, doch gerade im Bereich Hospitality werden immer wieder viele arbeitssuchende Reisende in Sydney fündig. Ob als Kellner, Barkeeper, Barista, Küchenhilfe, Koch oder Servicekraft aller Art hast du hier Abwechslung und ein vernünftiges Gehalt. Aber auch in der Eventplanung, als Supervisor, Fahrer oder im Logistik-Bereich sowie an der Rezeption eines renommierten Unternehmens oder Hotels werden immer gerne Jobs vergeben.

  • Singapur

In Singapur kann man sich mit 1500 Dollar im Monat immerhin 42 Quadratmeter leisten. Der vermutlich sauberste Stadtstaat Asiens ist kein besonders preiswerter Ort zum Leben, doch die Metropole ist zweifelsohne faszinierend und lockt auch immer wieder zahlreiche Studenten an.

Das liegt auch daran, dass du von Singapur aus in einem Katzensprung in den wunderschönen umliegenden südostasiatischen Ländern Malaysia, Thailand oder Kambodscha bist. Hast du genug von der Großstadt, ist die erholsame Natur also nicht weit. In Singapur selbst ist es zwar nicht immer einfach, sofort Arbeit als Ausländer zu finden. Doch wenn du vorzügliche englische Sprachkenntnisse, und optimalerweise ein paar Kenntnisse in Mandarin mitbringst, kannst du gerade im Dienstleistungssektor und der Gastronomie durchaus einen gutbezahlten Job für einige Monate finden.

  • Zürich

Mit 29 Quadratmetern für 1500 Dollar belegt Zürich Platz vier der Städte mit den teuersten Mietpreisen weltweit sowie Platz eins der teuersten Städte weltweit nach Lebenshaltungskosten und landet trotzdem auf Platz 5 unserer Liste.

Denn Zürich ist zwar teuer, selbst ein einfacherer Job in der Schweiz ermöglicht das Leben dort aber meist ohne größere Probleme. Promotionsjobs sowie Arbeit in der Gastronomie und im Eventbereich werden hier gerne auch an Hochdeutschsprechende vergeben und machen mit zuverlässigen und lockeren Arbeitgebern und Mitarbeitern meist auch eine Menge Spaß.

Möglichkeiten, den hohen Kosten entgegenzuwirken

Es gibt natürlich einige Möglichkeiten, wie du die extrem hohen Kosten für eine der erwähnten Städte oder eine ähnlich teure Metropole auch trotz eines eher mittelmäßig bezahlten Jobs stemmen kannst.

So kannst du dich zum einen nach Stellen umschauen, bei denen dein Arbeitgeber die Unterkunft bereitstellt, die Kosten für eine von dir vorgeschlagene Unterkunft übernimmt oder sich zumindest daran beteiligt. Bei sozialen Einrichtungen oder Lehranstalten hast du was das angeht die besten Chancen. Allerdings handelt es sich bei den entsprechenden Arbeitsmöglichkeiten dann auch meistens um zeitlich befristete Jobs oder Praktika.

working as an aupairEine gute Möglichkeit ist die Arbeit als Au-Pair. Au-Pair Jobs werden in der Regel an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren vergeben und beinhalten den Aufenthalt bei einer Gastfamilie. Toll ist nicht nur der gemeinsame kulturelle Austausch, sondern dass du in der Gastfamilie auch die Fremdsprache oft besonders gut und schnell lernst. Die Kosten für die Unterkunft und die Verpflegung sparst du dir meist ebenfalls – die übernimmt üblicherweise die Familie, bei der du in der Regel auch wohnst.

Du kannst zudem versuchen, einen Job bei einem Unternehmen in einer Großstadt zu bekommen, das für internationale Bewerber eine zusätzliche finanzielle Hilfe in Form sogenannter Relocation Packages (Umzugspakete) anbietet. Sie dienen speziell dafür, um die hohen Kosten eines Aufenthaltes leichter bewältigen zu können. Teil der Leistungen eines Relocation Packages können etwa sein:

  • Unterstützung bei der Auswahl eines geeigneten Stadtviertels
  • Hilfe etwa bei der Unterzeichnung eines Mietvertrags und der Besichtigung eines Hauses sowie bei der Organisation von Versorgungs- und Telefondiensten
  • Beratung über die erforderlichen Visa, Arbeitsgenehmigungen und zu sonstigen Unterlagen im Zusammenhang mit dem Umzug
  • Beratung zu den Bank- und Finanzsystemen des Landes mit Unterstützung bei der Einrichtung der entsprechenden Bankkonten
  • die Bekanntmachung mit medizinischen Einrichtungen und öffentlichen Verkehrssystemen
  • die Übernahme der Kosten für die Unterkunft (für, zumindest, einen bestimmten Zeitraum)
  • die Übernahme der Flugkosten

Außerdem sorgen manche der Unternehmen, die auf junge internationale Bewerber angewiesen sind, häufig mit zusätzlichen Benefits dafür, dass ihre Mitarbeiter nicht in finanzielle Engpässe geraten. So werden immer wieder Sonderrabatte für den ÖPNV oder Firmenmitgliedschaften bei Einrichtungen wie Fitnessstudios angeboten, die dir erleichtern sollen, ein aktives Leben im Alltag zu führen. Du solltest dich im Voraus unbedingt über entsprechende Arbeitgeber in der Metropole deiner Wahl informieren und gezielt solche Angebote auf die Liste setzen.

Die eigenen Finanzen: Rücklagen, Ersparnisse

Wenn das Auslandjahr in einer bestimmten Großstadt ein Traum ist, den du schon lange hast, dann weißt du bestimmt auch lange genug im Voraus, wann dein großes Abenteuer startet. So kannst du auch frühzeitig auf dieses Jahr hin sparen. Denn ein etwas größeres finanzielles Polster ist immer sinnvoll – egal, welchen Job du vor Ort finden wirst oder vielleicht schon gefunden hast.

Personal financesDer Vorteil einer Arbeitsstelle, die dir schon vorab zugesichert wird, ist natürlich, dass du am besten abschätzen kannst, wie viel Geld du eventuell zusätzlich zu deinem neuen Einkommen noch brauchen wirst. Denn oft handelt es sich um eine zeitlich befristete Stelle und du kennst dein Einkommen. Häufig kann man dann davon ausgehen, in der kurzen Zeit keine relevanten Beförderungen oder Gehaltserhöhungen zu erfahren.

Einige Sparmethoden haben sich für Auslandsaufenthalte bewährt. Da es sich im Prinzip um eine lange Reise handelt, kannst du dir ein separates Reisekonto neben deinem normalen Sparkonto anlegen. Auf dieses zahlst du monatlich einen gewissen Betrag ein. Auch von etwa Geldgeschenken zu deinem Geburtstag oder Weihnachten kann ein Großteil auf diesem Sparkonto landen.

Du solltest außerdem darauf achten, rechtzeitig vor deinem Aufenthalt bestimmte laufende Kosten loszuwerden:

  • Dein aktueller Handyvertrag bringt dir im Ausland vielleicht nichts. Denke daran, ihn rechtzeitig zu kündigen.
  • Kündige eventuell auch Abonnements für Zeitschriften, Zeitungen und Streamingdienste, die du im Ausland nicht nutzen willst oder kannst.
  • Wenn du in Vereinen oder Sportstudios monatliche Mitgliedsbeiträge zahlst, musst du daran denken, auch hier rechtzeitig zu kündigen, bzw. die Verträge zu pausieren.

Das Geld wird knapp: Was dann?

Trotz Sparpolster und einem spartanischen Lebensstil kann es natürlich passieren, dass du dich verkalkulierst. Doch auch wenn dein Geld knapp wird, musst du keine Panik bekommen, dass dein Aufenthalt kurzfristig abgebrochen werden muss.

Zunächst solltest du Ruhe bewahren. Kein Geld, bzw. nur noch ein kleines Budget zu haben, mag eine neue und beängstigende Situation für dich sein. Doch sie ist nicht unlösbar. Es gibt immer Möglichkeiten, sein Finanzpolster kurzfristig aufzustocken. Die Beträge, die du für dein Arbeitsjahr im Ausland brauchen wirst, spielen sich in einem überschaubaren Rahmen ab, sodass du ganz entspannt sein kannst. Konzentriere dich darauf, nach passenden Lösungen zu suchen, statt dich von der kurzzeitig erschreckenden Erkenntnis und Lage lähmen zu lassen!

Lösungen: Es gibt immer Möglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du spontan an Geld kommst. Zuerst denkst du vielleicht an die Aufnahme eines Kredits. Und das vollkommen zurecht: Heute im Rahmen einer Reise oder eines Auslandaufenthaltes Geld aufzunehmen, ist nichts Ungewöhnliches mehr.

Bestimmte Darlehen können besonders schnell beantragt werden und das Geld steht sehr zügig zur Verfügung.  Dies hat diverse Vorteile gegenüber anderen Optionen. Ein solcher Kredit lässt sich vor allem auch komfortabel online beantragen. Damit verschaffst du dir zumindest einmal etwas Zeit, um nach weiteren Dauerlösungen zu suchen und den Druck wegzunehmen, den du vielleicht verspürst.

woman with her phoneAlternativ ist deine Familie Zuhause vielleicht auch bereit, dir Geld in Form eines bestimmten Betrags zu leihen und per Überweisung, Sofortüberweisung oder auch PayPal zukommen zu lassen. Wenn du und dein Leihgeber bei einem solchen „Privatdarlehen“ auf Nummer Sicher gehen wollt, könnt ihr auch einen Vertrag dazu aufsetzen, mit dem ihr euch absichert. Entsprechende Vorlagen findest du auch online.

Tagesgeldkonten: Überweisen und Bargeld schicken

Wenn du dir Geld aus dem Ausland senden lässt, bzw. Geld ins Ausland senden möchtest, fallen Gebühren an. Feste und prozentuale Transaktionsgebühren, Aufschläge auf den echten Devisenmittelkurs oder auch Gebühren für Überweisungen mit Kredit-/oder Debitkarte können eine ganze Menge an Kosten produzieren.

Du solltest dir also überlegen, ob du nicht einen Transferdienstleister dafür nutzt. Viele bieten günstige Gebühren, eine große Auswahl an Zielländern, einige verschiedene Währungen und ein hohes Maß an Sicherheit. Du sparst im Vergleich zu den Gebühren bei deiner Hausbank noch Geld und kannst vermutlich mit einer schnelleren Bearbeitung rechnen.

Wenn du dich nach Transferdienstleistern umschaust, solltest du darauf achten, dass der Anbieter auch wirklich das gewünschte Zielland mit der entsprechenden Währung abdeckt. Das anschließende Auswahlkriterium stellen dann eigentlich nur noch die Kosten dar.

Sparsam leben in einer Großstadt: Tipps

Gerade in einer teuren Großstadt ist es natürlich auch wichtig, dass du weißt, welche Möglichkeiten es gibt, um auch im Alltag etwas zu sparen. Egal wie teuer die Lebenshaltungskosten auch sein mögen, die täglichen Fixkosten und Ausgaben lassen sich mit dem richtigen Verhalten, bzw. einer disziplinierten Einstellung immer deutlich reduzieren.

  • Wohnen

Hinsichtlich des Wohnens empfiehlt es sich, dass du dich vor allem nach gemeinsamen Wohnmöglichkeiten umschaust. Wenn du etwa nach „Flat und House Shares“ in deiner Stadt googelst, wirst du sicher einige Ergebnisse finden. Die Mietkosten werden deutlich teurer, wenn du alleine wohnst. Außer vielleicht, du findest auch hier jemanden, der zur Zwischenmiete gerade für den Zeitraum jemanden für seine Wohnung sucht, indem du deinen Aufenthalt auch geplant hast.

Oft läuft es aber zum Beispiel auch so, dass du recht schnell neue Freunde im Ausland findest, die dir mit guten Tipps weiterhelfen können oder sogar jemanden vor Ort kennen, der gerade einen neuen WG-Mitbewohner sucht. Alternativ ziehst du gleich mit den neuen Bekanntschaften zusammen in eine WG

  • Essenhealthy food

Auch, wenn die kulinarischen Angebote vor Ort verlockend sein können und du hier natürlich auch mal zuschlagen darfst, wirst du in großen Städten fürs Auswärtsessen auch immer etwas mehr bezahlen. Du solltest dir also angewöhnen, für die Zeit deines Aufenthaltes auch selbst zu kochen. Es gibt etliche leckere Rezepte, die mit günstigen Zutaten auskommen sowie Ratgeber, wie du beim Einkaufen jedes Mal Geld sparst. Koche dir am besten auch immer größere Portionen für mehrere Tage. Dann musst du dich nicht täglich zum Kochen aufraffen, wenn dir das Ganze eher mäßig Spaß macht.

  • Auf Luxus verzichten

Was bei dir Zuhause vielleicht zur Gewohnheit am Wochenende oder in deiner Freizeit gehört, kann in einer teuren Großstadt im Ausland als unter die Kategorie Luxus fallen. Dazu zählt mitunter das schon erwähnte Essengehen, aber vielleicht auch nur ein Abend in einer Bar oder einem Club. Wer beispielsweise schon einmal in Zürich „im Ausgang“ war, wie das Weggehen dort genannt wird, der weiß, wie schnell 100 Franken (etwa 93€) für den Eintritt in einen Club und ein paar Getränke verprasst sind.

Ähnlich kann es mit Kinobesuchen oder dem Kauf bestimmter Dinge sein. Versuche also Routinen von Zuhause nicht einfach unreflektiert zu übernehmen, sondern prüfe die Preise genau und erlaube dir Luxusaktivitäten in der Dauer deines Aufenthaltes nur selten und zu besonderen Anlässen, bzw. als Belohnung für gute Arbeit oder diszipliniertes Kochen und Essen Zuhause in einem Monat.

Anhaltspunkte: Was kostet ein Auslandsjahr?

man working with computerDu solltest nun einen Eindruck davon bekommen haben, warum ein Leben in einer Großstadt im Ausland mitunter sehr teuer sein kann. Allerdings lässt sich jeder Auslandsaufenthalt mit etwas Disziplin und Sparmaßnahmen an den richtigen Stellen gut finanzieren. Und schließlich kommt es auch immer noch darauf an, wie viel du bei deiner Arbeit im Ausland verdienst.

Da so viele verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle spielen, lässt sich pauschal nur schwer sagen, was ein Auslandsjahr in etwa kostet. Au-Pair Angebote stellen häufig die unkomplizierteste Option dar. Für deine Unterkunft und Lebensmittel zahlst du hier mit etwas Glück gar nichts.

Ansonsten kannst du davon ausgehen, dass du für ein Auslandsjahr etwa 5.000 Euro für die An- und Abreise, die Kosten für Versicherungen, Visa, Gebühren und Dienstleistungen sowie kleinere Reisen im Ausland selbst brauchst.

Hinzu kommen Lebenshaltungskosten, die in einer teuren Großstadt gut bei 1.000 bis 2.000 Euro pro Monat liegen können – nach oben natürlich offen. Günstigere Möglichkeiten gibt es, du wirst aber Glück haben müssen, um sie zu finden. Kalkuliere pro Monat im Ausland also am besten mindestens einmal 1.000 Euro ein. Mit einem ordentlichen Job und etwas Ersparten solltest du dir dies aber auch leisten können.

 

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