Als Kundenbetreuer im Ausland arbeiten

Denkst du darüber nach im Ausland zu arbeiten? Kommunizierst du gerne und hast ein offenes Ohr? Hast du schon mal daran gedacht als Kundenbetreuer zu arbeiten?

Kundenbetreuer – für wen ist es das Richtige?

Als Kundenbetreuer steht man im konstanten Kontakt mit den Kunden eines Unternehmens. Man hört zu, redet, berät, analysiert und präsentiert. Dafür muss man seine Kunden verstehen und Fachwissen haben. Außerdem muss man sich genau überlegen, wie man etwas formuliert um sein Gegenüber richtig beraten zu können. Dafür braucht man Feingefühl und Verständnis. Da du erster Ansprechpartner eines Unternehmens bist, solltest du die Unternehmensinteressen und -werte vertreten und kommunizieren können. Es hat Vorteile, wenn du dich mit Programmen wie Word, Excel und Power Point auskennst. Meist ist es nicht schlecht, wenn man mehr als eine Sprache spricht, aber das ist kein Muss, um als Kundenbetreuer zu arbeiten. Oft lernt man die nötigen Kommunikationskompetenzen in Studiengängen wie Kulturmanagement, Wirtschaftswissenschaften, Soziale Arbeite oder Unternehmenskommunikation. Aber auch als Quereinsteiger kann man hier Fuß fassen.

Arbeitsalltag

Was also macht man genau als Kundenbetreuer? Als Kundenbetreuer ist man die Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung des Unternehmens und dem Endverbraucher. Kunden kommen mit Anfragen oder Problemen meist per Telefon oder E-Mail zu dir und als Kundenbetreuer begleitest du sie dabei eine Lösung zu finden. Dabei baut man als Kundenbetreuer ein wichtiges Vertrauen zwischen Kunden und Unternehmen auf. Dieses Vertrauen darf aber nicht mit zu viel Verkaufstaktik verspielt werden. Ein guter Kundenbetreuer bekommt ein Gespür dafür, wann ein Verkaufsangebot Sinn macht und wie man es positioniert. Meist gibt einem das Unternehmen eine Art Handbuch, wie man ein Gespräch führt und an wen man sich mit welchen Problemen wenden kann (z. B. technischer Support). Oft gibt es auch ein internes Training, das einen gut auf diverse Situationen vorbereitet. Nebenbei entstehen Daten, die dein Team Leader/Supervisor dokumentiert und analysiert. Oft gibt es bestimmte Targets, die erreicht werden sollten. Diese werden mit dem Team Leader besprochen und es wird überlegt, wie man sich verbessern kann.

Arbeitskonditionen

Als Kundenberater arbeitet man oft als Service, der bis zu 24 h Stunden erreichbar sein muss. Das heißt, alle Kundenberater müssen ihre Dienste über diesen Zeitraum verteilen. Es kann sein, dass das Unternehmen dafür Schichtdienste entwickelt die rotieren. Oder es ist eine Stellenausschreibung für die Nachtschicht offen. Das hängt von der Unternehmenskultur des jeweiligen Unternehmens ab. Die Kundenbetreuung spielt sich meist über Telefon oder E-Mail ab. Mittlerweile gibt es aber auch oft Betreuung via Live Chat. Es kann vorkommen, dass man als Kundenbetreuer die erste Reaktion des Kunden abbekommt. Diese fällt nicht immer positiv aus. Da muss man einen kühlen Kopf behalten können und professionell bleiben. Als Kundenberater arbeitet man hart, bekommt aber auch eine finanzielle Entschädigung dafür. Die genauen Beträge hängen davon ab in welcher Position, in welchem Unternehmen und in welchem Land du arbeitest.

Aufstiegschancen

In der Branche als Kundenbetreuer kannst du Kunden im Bereich Automobil, Versicherung, Hotel, Software, IT etc. betreuen. Du kannst dich aber auch persönlich weiterentwickeln und anderen Kundenbetreuern helfen (Help Desk) oder Team Leader werden. Danach könntest du dich als Trainier weiter qualifizieren oder in Richtung Management weiter entwickeln. Es könnte aber auch Richtung Verkauf oder Technischen Support gehen. Das hängt ganz davon ab, wo deine Stärken liegen und in welchem Bereich das Unternehmen arbeitet. Der Job als Kundenbetreuer ist für viele erst der Beginn ihrer Karriere im Unternehmen.

Da besonders (deutsche) Muttersprachler in Call Centers weltweit gesucht werden, findet man in dieser Branche recht einfach einen Job im Ausland. So kann man in ein neues Land ziehen, Geld verdienen und sich in Ruhe einleben. Wenn du erstmal das Land kennengelernt hast, und dich eingerichtet hast, ist es auch einfacher sich nach einem anderen Job umzuschauen.

 

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